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doch unsre Arbeit unter diesen armen Heiden segnen und uns an Leib und Seel bewahren wolle, damit der böse Feind keine Ursach bekäme, sich an uns zu machen. Ich ging von dieser Stelle mit einem Herzen voll Muth und Glauben.
Das Land ist längst der Küste voller Holz; ich habe noch keines angetroffen, das ich gekannt hätte. Wir bekamen hier den rothen Hund, daß der ganze Leib wie eine Baum-Rinde wurde, welches nicht Commode zu haben ist; schlägt er ein, so können Kranckheiten folgen. Was wir in den 7 Wochen längst der Küste vor Hize ausgestanden haben, ist nicht zu beschreiben. Der alte Mensch muß würklich was dabey ausstehen; das liebe Waßer ist auch warm. Wenn man trincken will, so ists gut, wenn man die vordern Zähne noch alle hat, um die Würmer abzuhalten. Den Geschmack und Geruch braucht man nicht, wenn man mit Appetit trincken will. Wie froh wolte ich seyn, wenn ich mich aus der Petersbach einmal satt trincken könte. Das Waßer ist ein großer Artickel. Die Neger
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 348. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/354&oldid=- (Version vom 9.2.2026)