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Blut kan aber auch diesen Leuten bald zum süßen Geruch werden, daß sie dem Heidenthum den Rücken zu kehren. Noch will ich von ihren Götzen, oder wie sie es nennen, von ihren Vetis etwas melden. Die Vetismacher sind meistens allemal alte Weiber. Sie haben um den Kopf ein Stück Pelz-Werck gebunden; an Händen und Füßen sind sie mit allerley Farben gemahlt, im Gesicht haben sie allerley wunderliche Creaturen sich schneiden laßen, in die Wunde ist Pulver gerieben, am Hals haben sie eine Schnur, an welchem allerley Beine, Vogelköpfe, Klauen von Ochsen und dergleichen mehr ist. So laufen sie mit einem großen Stock, wie unvernünftige Thiere, in der Negerey herum. Wenn man so eine zum ersten mal siehet, so kommt einem würcklich ein grauen an; denn die Gestalt ist nicht menschlich. Es giebt auch Manns-Leute die Vetismacher sind. Die haben um den Hals wol 6mal mehr gebeine von Menschen und Vieh, und eine Müze die sie ganz in die Augen sezen. Sie sehen wie die Strassenräuber

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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 352. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/358&oldid=- (Version vom 11.2.2026)