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aus; ich habe etliche mal probirt, sie haben mich nicht ansehen dürfen. Vor jeder[WS 1] Negerey ist ein solcher Haufen, und sie werden von den andern unterhalten. Sie machen zu Vetis was sie wollen, z. E. einen Menschen- oder Hunds-Kopf, Ochsen-Hörner, Steine, Topfscherben, Klauen von Tiegern. Auch binden sie 20 bis 30 Stückgen Holz zusammen, welches an beyden Enden schwarz gebrannt wird; auch gießen sie dann und wann Brantwein auf diese Vetis u. s. w. Von allen diesen Dingen wird kein Neger was anrühren, außer der Vetismacher. Der Wolf ist ihr Haupt-Vetis. Wenn ein Blancker einen schießt, so kans ihn auf 40 Rthlr. zu stehen kommen. Ich war gestern in der Negerey bey einem Mäckler, der unten an der Treppe dergleichen Dinge stehen hatte. Ich fragte ihn: Wozu das gut wäre? er sagte, daß der Teufel nicht oben in mein Haus kommen kan! Dieses ist würcklich ein recht verständiger Mann; aber es sind eben Heiden, die ohne Gott leben. Ich sprach auch mit ihm

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: jecder
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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 353. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/359&oldid=- (Version vom 11.2.2026)