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gethan hatte. Als ein Bruder der Anno 1733 ausgegangen war, nachher wieder zum Besuch nach Böhmen kam, ging er mit seiner Mutter und 3 Schwestern (:Der Vater war schon selig verschieden:) mit ihm auch aus, nach Gerlachsheim. Da brachte ihn der Geist Gottes noch mehr auf sein Herz. Er warf sich als ein armer Sünder zu Jesu Füßen, bat um Vergebung seiner Sünden, erlangte sie, und sein Herz glaubte, daß er mit Christi Blut versöhnt und von allen Sünden abgewaschen sey. Anno 1737 kam er mit andern Böhmen nach Berlin und trat 1739 in die Ehe. Da anno 1744 Bruder Jaeschke anfieng sich der hiesigen Böhmen anzunehmen, nahm ers mit vielem Danck an, redete mit ihm offenherzig aus und kam balde unter die AbendMahls genoßen und Stundenbeter. Auf dem Grunde der Versöhnung durch Christi Blut, stund er veste, bekannte sich als seinen Sünder, und erkannte mit Schmerz, wo er schuldig blieb. Er war von besondrer Leibes-Stärcke, und konnte für mehr als einen Mann arbeiten, thats auch nach
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 30. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/36&oldid=- (Version vom 2.9.2025)