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von dem Zweck unsers hier seyns und sagte: Du must nicht dencken, daß wir euer Gold von euch holen wollen, sondern wir wollen euch von eurem Schöpfer Worte sagen, damit ihr auch selige Menschen werdet; wir wollen nicht in der Fortresse bleiben, sondern wir wollen uns ein Haus bauen, mit unsern Händen arbeiten u. Millipe pflanzen; denn du must wißen, daß wir nichts zu handeln haben. Der Mann drückte mir darauf die Hand und sagte: Alles, was du gesagt hast, ist sehr gut; Siehe! Da ist meine Sonnen-Decke, /: welche ein Ochsen-Fell war :/ darunter wollen wir oft sizen, mit einander trincken und gute Freundschaft halten. Du must wißen, sagte ich, daß ich und meine Brüder nicht gern viel trincken; denn es kan unserm Schöpfer nicht gefallen p. Er antwortete: Du hast recht, ich will auch nicht mehr viel trincken, u. gab mir die Hand darauf.
Alles dieses habe ich lieben Brüder! des Abends geschrieben, weil ich am Tage keine Zeit dazu habe.
Wir haben beständig 12 Stunden Tag von
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 354. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/360&oldid=- (Version vom 11.2.2026)