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Als wir unser Schiff verließen u. in einem Canoe nach dem Fort abgingen, hatte ich mit meinem lieben Heiland eine besonders herzliche Unterredung und bat Ihn, mich und alle meine Brüder an Leib und Seel zu bewahren, und mich zur Freude Seines Herzens zu machen; sonst möchte Er mich lieber nicht ans Land kommen laßen! Er war mir dabey innig nahe, u. ich muß bekennen, daß Er sich allemal sehr gnädig an meinem herzen beweißt, so oft ich mit Ihm über mich und meinen Ruf und die armen Heiden, unter welche Er uns gebracht hat, rede. Ich habe sie um Seinet willen von Herzen lieb, und wünsche sehr, daß ich ihnen etwas sagen könte von des Heilands Liebe gegen sie. Ihre Sprache ist schwer zu lernen; ich hofe aber, der liebe Heiland der uns zu ihnen gesendet hat, wird uns darinn helfen. Man kan sie nie ohne Mittleiden sehen und wünscht zugleich, daß sie der Heiland in Seinem Blute bald selig machen möge. Sein Blut der edle Saft hat ja solche[WS 1] Stärck u. Kraft, daß auch

Anmerkungen (Wikisource)

  1. Vorlage: solcche
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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 357. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/363&oldid=- (Version vom 11.2.2026)