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ein Tröpflein kleine die ganze Welt kan reine, ja gar aus Teufels Rachen frey, los und ledig machen. Ach könte ich nur mit ihnen davon reden, wie froh wolte ich seyn! Ich thue alles mögliche, daß ich alle Tage ein oder ein paar von ihren Worten lerne. Der Mann heißt bey ihnen Man, die Frau You, der Kopf Metue, der Leib Mittechu, die Augen Engba, die Ohren Troe, die Hand Dirde, der Fuß Annunde, die Finger Dennea und die Zehe Weil.
Ich bitte schließlich, an uns arme Brüder in Guinea vor dem Heiland fleißig zu dencken, daß Er uns um Seines Blutes und Todtes willen durchhelfe, und uns, so arm und elend wir sind, Ihm zur Freude einher gehen laße. Mein Sehnen und Verlangen ist nur, Ihm zu gefallen. Ich bin der Ärmste unter meinen Brüdern, bin aber doch gewiß Seine, und hoffe es durch Seine Gnade bis an meinen lezten Othemzug zu bleiben.
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 358. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/364&oldid=- (Version vom 11.2.2026)