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Lezten Abendmahl sahen 6 Personen das lezte mal als Confirmandi zu und am lezten Bettag wurden 5 Erwachsene getauft.
Unter den Tauf-Candidaten deren über hundert sind, haben wir auch hofnungs volle Subjecte; sie sehnen sich mit Jesu Blut von ihren Sünden gewaschen zu werden. Auch unter dem neuen Volck ist ein besonderes Verlangen nach dem Worte Gottes und es kommen von Zeit zu Zeit immer welche, die ihre Namen aufzuschreiben bitten und sich ins Andencken vor dem Heiland empfehlen. Wir stehen oft Beschämt da und sehen was das Wunden-Blut an den armen schwarzen Heiden thut. Er dem das Schwarze Gemeinlein Sein Blut gekostet, und der sich das selbe zum Erbtheil erworben hat wolle seine Gnaden-Flügel über uns aus breiten und die Engel singen laßen:
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 372. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/378&oldid=- (Version vom 20.2.2026)