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Sie sollen unverlezet seyn, damit uns der Feind nicht antaste!
2.) Vom Bruder Auerbach in St. Thomas, vom 14ten Aug. 1770.
Es ist mir eine unverdiente Gnade, unter den lieben Schwarzen zu seyn, und ein Wahres vergnügen, wenn ich gelegenheit habe, ihnen nach meinem geringen Grade und in Schwachheit ein Wörtgen davon zu sagen, was Gott an sie gewendet hat und Seine süße Wunder-that, wie theuer und sauer Ers hat erworben. Es geht auch gar selten ganz ohne Thränen ab, wenn man sich mit ihnen von des lieben Heilands Marter, Todt und Blut-Vergießen unterhält; ja man sieht mehr u. mehr daß nichts eine solche Kraft hat, die harten Herzen zu zerschmelzen; als das große Wort Jesus ist verschieden! Er helffe mir und uns allen, daß unsere Kehlen davon nie ermüden mögen, es zu verkündigen und zu besingen, bis
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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 373. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/379&oldid=- (Version vom 20.2.2026)
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