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wolte; so gab ich mich nicht lange damit ab; sondern ließ mirs angelegen seyn, meiner Tage im Umgang mit dem Heiland recht froh zu werden. Nachdem ich eine Zeitlang in Neusalze gewohnt, kam ich nach Niesky zu den Kindern. Zu diesem Geschäfte bat ich mir vom lieben Heiland aparte Segen und Hülfe aus u. habe auch zu meinem Trost, Seine Gnade reichlich erfahren. Das Wohl meiner Kinder, legte ich dem Heiland oft ans Herz, so wie mein eigenes und mein sehnlicher Wunsch war, daß sie alle vor den Heiland gedeyen möchten. Zu Ende des Jahrs 1769 wurde ich von einem Fieber sehr angegriffen. Ganz besonders war mir dabey zu Muthe, daß zu gleicher Zeit die bisherige Kinder-Anstalt aufgehoben wurde; da ich denn mit einem ganz eigenen Gefühl meinen 9 jährigen Dienst bey den Kindern beschloß. Ich bat den lieben Heiland mit Sünderhaftem Herzen, mich über alle meine Fehler und versehen zu

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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 394. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/400&oldid=- (Version vom 25.2.2026)