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dem Segen der heiligen DreyEinigkeit mit herzlichem Danck dafür, daß Ers uns gegeben zu einer Stätte, wo Jungfrauen sollen vor Ihn gepflegt und erzogen werden p. Unter dem LiebesMahl sang Bruder Clemens folgendes auf diese Gelegenheit gemachtes Lied ab:
Was singst du deinem Freund,
du Jungfrau’n Reigen!
Dem, ders so treu gemeint,
weil du Sein eigen?
Die Worte fehlen wol,
Laß Ihn nur fühlen
Dein Herze, das so voll,
vor Ihm zu spielen.
Danck, Lieb und Freude findt
Sich hier beysammen,
Das arme Auge rinnt,
Unds Herz voll Flammen,
von Seiner Lieb entzündt,
aus Seinem Blute,
Preist wie ein frohes Kind
Sein Herz, das gute.
Gem. Die Augen mögen thränen p.
Die Ursach unsrer Freud
ist dein Versühnen,
Empfohlene Zitierweise:
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 419. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/425&oldid=- (Version vom 6.3.2026)
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 419. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/425&oldid=- (Version vom 6.3.2026)