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daß du zur Seligkeit
uns bist erschienen,
Hast dich ins Herz gesenckt,
du Herr der Thronen!
Und uns dis Haus geschenkt,
vor dir zu wohnen.
Schau her auf deine Schaar
du herzens-König!
Ach schönster! Du bists gar;
wir arm und wenig;
Je mehr dein treustes Herz
den Blöden giebet,
Je mehr bey Freud u. Schmerz
wirst du geliebet

Gem: Ich werd mich über mein Selig seyn doch niemals anders als Schaamroth freu’n p.

Nun bey dem Ueberschwang
von Gnad und Treuen
will jedes Herz zum Danck
dein Herz erfreuen;
Erst weint die Sünderin
Ums viel vergeben:
Welch’ Frieden wird sie inn’
zum selgen Leben.
Da sieht der Blick nur Ihn,
nur Ihn am Creuze,

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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 420. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/426&oldid=- (Version vom 6.3.2026)