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von Glien, der Bruder Daniel Reichel von Dahlenberg und der alte Bruder Wienecke von Herrnhuht. Der Jüngling Johann Friedrich Wried wurde dieser hohen Gnade zum ersten mal theilhaftig. Im Nov. hatten wir auch einen angenehmen Besuch von Bruder Peistel von Halle aus. Am 24ten Nov. kam die Schwester Krausin nach Barby, sich um einer zugestoßenen Maladie[WS 1] willen für eine Zeit hier auf zu halten.
Beym Schluß des Kirchen-Jahrs 1770 muß Barby und die damit verbundene Gnadau bekennen: Der Herr ist noch und immer nicht von seinem Volck geschieden, Er bleibet unsre Zuversicht, unser Segen, Heil und Frieden; mit Mutter Händen leitet Er die Seinen stetig hin u. her; gebt unserm Gott die Ehre! Daß Er das gethan, das hat sich an verschiedenen Festen gar selig zu Tage gelegt, so daß wir, wenn uns selber manchmal der Bange Gedancke hat bey gehen wollen, ob Er sich nicht uns aus unsrer Schuld entziehen möchte, überzeugend fühlten:
Anmerkungen (Wikisource)
- ↑ Krankheit
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 430. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/436&oldid=- (Version vom 7.3.2026)