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a.) daß die sämtlichen Schloß-Einwohner, samt den ledigen Schwestern ihre eigene Oeconomie anfiengen. b.) Das Seminarium, in Ansehung des oeconomischen Theils eine ledige-Brüder Haus-Einrichtung bekam, und daß c.) der Schloß-Erbpacht, den bisdahin die Anstalten-Diaconie gehabt, durch ein ordentliches abkommen der hiesigen Gemeine übergeben, und dadurch der Grund zu einer Gemein-Diaconie gelegt wurde.

2.) Die nöthigen Gemein-Conferenzen sind auf die im Synodo vorgeschriebene Weise nach u. nach eingerichtet und in Gang gebracht, und die Gemein-Versammlungen revidirt worden.

3.) Unser lieber Bruder Cunow hat sein öffentliches Lehr-Amt mit einer gesegneten Predigt in der Schloß-Capelle u. 8 Tage darauf in Gnadau angefangen.

4.) Als eine Gnade erkennen wir auch, daß uns unser lieber Herr, der zimlich nahrlosen Zeiten ungeachtet, dennoch so viel finden laßen, daß wir nicht nur unser nothdürftiges

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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 432. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/438&oldid=- (Version vom 12.3.2026)