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in die Anstalt. Dabey hatte ich zwar selige Zeiten; meine bedenckliche Art aber machte mir manchmal viel zu schaffen. Ich weinte vor meinem treuen Heiland ofte über mein Verderben u. ach! wie reichlich wurde ich darüber getröstet, wenn ich vor Ihm mein Herz ausgeschüttet und mit meiner Arbeiterin über alles ausgeredet hatte. Nur um Seines Blutes Willen allein, selig zu seyn wird mir immer größer, und ich freue mich meines guten Herrn bey Seinen vielen Gnaden-Beweisen“. Anno 62. trat sie in die Ehe, welche mit 2 Töchtern gesegnet war, davon eine noch lebt. Ihre Kranckheit war seit einigen Jahren eine Brust-Beschwerung, und an bemeldeten Tage, wurde sie ihres Wunsches, beym Herrn daheime zu seyn, seliglich gewähret.

In den Memorabilien der Gemeine zu Gnadenberg heißts: Wenn wir zurück dencken, was unser lieber Herr, von Liebe Gnade, Gedult und Barmherzigkeit an uns

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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 444. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/450&oldid=- (Version vom 14.3.2026)