Seite:GN.A.148 Gemein-Nachrichten 1770,2.pdf/466

Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

doch wieder unsre gewöhnliche Versammlungen halten konnten. Alles freute sich, seit 4 Tagen zum ersten mal einander wieder auf dem Saal zu sehen. Wir brachten unserm lieben Himmlischen Vater für so treue Bewahrung und gnädige Abwendung eines noch größern Schadens /:denn ohne mercklichen Verlust kans freylich bey solchen Gelegenheiten nicht abgehen:/ unser kindliches Gratias und beschloßen so diesen Monat, nach der Tages-Loosung mit Dancksagung.

Nun wollen wir aus einem Schreiben eines Pfarrers in der Pfalz an Bruder Beyer folgendes anführen:

„Daß der liebe Heiland mich zu einem rechtem armen und gläubigen Sünder machen möge, der unaufhörlich von Seiner Gnade lebt und zu dem Ende unverrückt an Seinem verdienstlichen Todte klebet, um daraus die nöthige Kraft zu meinem Diener und Kinder-Gang zu nehmen, und also Ihm zur Ehre

Empfohlene Zitierweise:
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 460. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/466&oldid=- (Version vom 18.3.2026)