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um leztre in der Gemeine zu lassen, und selbst mit seiner Frau zu bleiben, wenns anginge. Sie waren nach ihrer Rechnung 50 Stunden weit; hatten aber 11 Tage auf der Reise zugebracht, weil sie ein Stück auf dem Wege nach Kloster Marienborn bey Maynz, wo man sie hingewiesen, umgegangen waren. Die Tochter war die Gelegenheit zu dieser Reise gewesen, als welche schon vorm[WS 1] Jahr zur Gemeine gewollt, und darum positiv war. Es sind von der Gnade ergrifene einfältige Leute, wie Kinder, und der Heiland hats so gemacht, daß die Tochter bey uns bleibt.
Vom verfloßenen Kirchen-Jahr wird gemeldet.
Wir müßen mit beschämter Freude und weinenden Augen bekennen: Herr, deine Treue ist groß! Er hat uns gar oft besucht, gesegnet, absolvirt u. in der seligen Einfalt erhalten.
Anmerkungen (Wikisource)
- ↑ Vorlage: vorm vorm
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 466. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/472&oldid=- (Version vom 23.3.2026)