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verbracht. Mein vor etlich u. 20 Jahren bewohntes Quartier, war das erste. Abends war noch ein zahlreiche Versammlung zum Abschied. Mein Herz war getrost und freudig Seinen Todt zu predigen; Er mags verthätigen. So gingen wir mit einem getrösteten und danckbaren Herzen, d. 28ten von ihnen und kamen zu Mittag in unsern lieben Palowizky an. Der Bund ist gemacht. So es meinem lieben Herrn gefällt, die paar übrigen Tage meines Lebens, zum Dienst dieser Gnaden hungrigen Seelen aufzuopfern, will ichs mit Freuden thun. Es sind doch von Gott erwehlte Menschen zur Seeligkeit; Sie lieben die Brüder und haben geschmack an der thörigten Predigt vom Creuz. Unter was vor einer Form er sie zu sich ruft, bleibt Ihm anheim gestellt. Die ganze Ober-Schlesische Sache hat eine wahre Aehnlichkeit mit Neudietendorf bey seinem Anfang. Vielleicht kan ihm sein Name, wenns auch erst etlich 20 Jahr gepflegt ist, beygelegt werden. Wir haben uns alle herzlich lieb p.
Im Bericht von Gnadenfrey heißts weiter:
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 482. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/488&oldid=- (Version vom 5.2.2026)