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unsre Indianer Geschwister durch die Hülfe des Heilands, Gottlob! nunmehro curirt haben; und wie wol ich noch nichts thun oder vornehmen kan, so beßerts sichs doch von Tag zu Tag. Vor etwa 5 Tagen konte ich noch nicht die Feder führen, denn meine Arme und Hände waren ganz gelähmt.
Wir haben seit dem Januar. 1769 keine Taufe gehabt, und es scheint, daß izt die Zeit ist, das Nez auszuwerfen, aber nicht die Fische auszusondern. Die Zeit hiezu wird nach und nach auch kommen. Unterdeß ist uns die kleine Anzahl Brüder und Schwestern in Warheit zur Freude, und allen denen, die sie kennen, zur Erbauung. Der Heiland legt einen besondern Segen auf die Verkündigung des Evangelii. Wir säen die Saat aus und die Erndte wird zu der gehörigen Zeit auch eingesammlet werden. Es liegt uns an, daß wir vom Heiland mögen geleitet und geführet werden, und ich muß bekennen, ich habe Seine leitung und unmittelbare Hand nie so deutlich wargenommen als hier in
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 48. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/54&oldid=- (Version vom 22.9.2025)