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wohl gehen laße. Er gebe mir Gnade, daß ich Ihm ein Brauchbarer Pfeil in Seinem Köcher seyn möge. Mein ganzes Vertrauen seze ich auf Ihn, der mich bewahren, heiligen und stählen kan, und der mir alles das geben wird, so wol was ich für mein eigen Herz, als zum Dienst bey dem lieben Neger-Volcke brauche.
Ich und wir alle wünschen von herzen, daß doch heuer uns ein Bruder auf ein Jahr besuchen möchte, es wird gewiß ein Segen seyn, so wol für uns, als das ganze hiesige Werck des Herrn. Ich zweifle nicht daran, daß auf dem vorjährigen Synodo ganz besonders an uns wird gedacht worden seyn, und wir erwarten was vor Gutes uns wird mitgetheilt werden. Unser Gemeinlein hat sich im äußern gut durch gebracht und sie und wir sind gesund und vergnügt. Ich lege mich kein mal zur Ruhe, ohne dem Heiland zu dancken, daß Er mir wieder so weit geholfen hat, daß ich alles thun kan, wozu er mich beruffen hat. Ob ich
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 77. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/83&oldid=- (Version vom 2.10.2025)