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Gutes thut u. s. w. so wird er ein Gott und in die Zahl der Götter versezt. Ihre Schrifften ehren sie wie ihre Götzen, und daher machen sie sichs zur Sünde, wenn sie dieselben jemanden in die Hände geben, der die Ceremonien nicht damit macht, wie sie. Auch communiciren sie dieselbe nicht gerne; wenn sie nicht wißen, ob es als Wahrheit angenommen wird. Zu uns haben sie gesagt: Wenn wir ihre Schrifften verstehen würden, und was vor Kostbarkeiten darinnen sind, so würden wir uns sehr verwundern, und wol gar die Calmuckische Religion annehmen. Wir haben ihnen geantwortet, sie wüsten freylich viel, das vornehmste aber, welches das Wohl seyn der sündigen Seele /:wie sie sich ausdrücken:/ in Zeit und Ewigkeit beträfe, wüßten sie nicht, und wir wolten, wenn wir ihre Sprache beßer könnten, es ihnen ausführlich sagen.

Auf die Frage: Was es denen, die keine Schrift verstehen hülfe, daß die, so dieselbigen verstünden, selig würden?

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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 82. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/88&oldid=- (Version vom 4.10.2025)