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antworteten sie: es wird für sie gebetet, und wenn sie nur fleißig opfern, so hat es mit ihnen keine Noth. Ueber der Schöpfung der Welt, haben sie sich gegen uns so erklärt: Es sey schon vor dieser eine Welt gewesen, und die sey im Waßer unter gangen. Da sey nur ein einiger Mensch, ein großer Heiliger, Lama, der zugleich ein Gott gewesen, übrig geblieben, und der habe einige der Menschen, die auf der vorigen Welt gelebt hätten, wieder zu Menschen gemacht.

Weil zu der Zeit noch keine Sonne gewesen sey, so hätten sie einen solchen hellen Glanz um sich gehabt, daß sie damals keine Sonne nöthig gehabt hätten. Da aber die Menschen schlechter geworden, habe sich der Glanz verloren u. darauf sey erst die Sonne worden. Das menschliche Alter sey damals auf 80000 Jahr gekommen, und die Menschen wären von ungemeiner Größe gewesen, und so auch das Vieh nach Proportion, so daß die länge eines Pferdes 193 Klafter gewesen sey. Das menschliche Alter nehme alle 100 Jahre um 1 Jahr ab, und das sey izo schon so weit gekommen, daß das höchste Alter 100 Jahr sey und das

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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 83. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/89&oldid=- (Version vom 4.10.2025)