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würde so fort gehen, bis die Menschen nur 10 Jahr alt würden. Und so nehme auch die Größe der Menschen und des Viehes ab. Als denn aber werde die Welt im Feuer untergehen, außer ein gewißes Land Schambolla genannt, welches ein Land des Wohllebens sey. Da werde ein gewißer Sohn Gottes auf die Welt kommen und der werde alle Calmucken, die hier auf dieser Welt fleißig gebetet und heilig und from gelebt haben, vors erste zu sich versammlen; dann kämen auch die übrigen nach, nachdem sie ihre Strafe in der Hölle ausgestanden hätten. Die würden aber arm seyn, und die, welche auf dieser Welt schlecht gelebt hätten, würden gar nicht wieder zu Menschen, sondern zu Vieh werden. Wie sie denn glauben, daß dasjenige Vieh und alle lebendige Creaturen in der vorigen Welt, schlechte Menschen gewesen wären. Und das ist auch der Grund, warum sie es vor Sünde halten, eine Creatur zu tödten.

Wir haben es nicht mangeln laßen, ihnen bey Gelegenheit das Wort der

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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 84. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/90&oldid=- (Version vom 4.10.2025)