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Versöhnung durch Jesu Blut anzupreisen, so viel uns der Heiland Gnade dazu gegeben hat, und so weit wir mit der Sprache haben fort kommen können. Ihre Erklärung darüber ist gemeiniglich: Es ist sehr schön, u. kommt bey nahe dem gleich, was in unsern großen wichtigen Schriften stehet. Wenn ihr unsre Sprache und Schrifft recht verstündet und ihr könntet mit unsern großen gelehrten davon reden, sie würden euch eben auch solche süße Worte aus unsern Schrifften sagen können und würden sich freuen, wenn sie hören, daß ihr auch solche schöne Sachen wißet. Hieraus kan man leicht sehen, wie es in der Absicht mit den Calmucken bewandt ist. Das alles aber, macht mich nicht muthlos, sondern ich sehe den Heiland an, der die Seelen mit Seinem Blute erkaufet hat, lege Ihm mich u. das arme Volck an Sein Herz und bitte Ihn, daß Er Seine Stunde balde über dasselbe wolle schlagen laßen, und ich Ihm in Seiner Sache

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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 85. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/91&oldid=- (Version vom 4.10.2025)