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nichts verderben möge.

Was das lernen der Sprache betrifft, so sind wir so weit, daß wir zimlich alles, was im gemeinen Leben vor kommt, mit ihnen reden können.

Der Tochmut, seine Familie u. wer uns kennet, haben uns mit Respect und Liebe behandelt. In der Lebens-Art, die freylich von der deutschen sehr verschieden ist, haben wir auch profitirt. Die Sprache gründlich zu lernen wird freylich etwas langsam gehen. Der Stilus in ihren Schrifften und besonders in geistlichen Materien, ist von der gemeinen Redensart so verschieden, daß man ohne eine aparte beschreibung der fremden Worte und Aus drücke nichts verstehen kan.

Wenn man also einen solchen Gelehrten nicht bey sich hat, der es selbst versteht, /:denn die meisten verstehen es selber nicht:/ so ist freylich nicht viel zu machen.

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: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 86. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/92&oldid=- (Version vom 4.10.2025)