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ihm, und so ist auch seine Frau. Es sind wenige ihres gleichen unter dieser Nation anzutreffen, und wir glauben fäst, daß Er als ein vom Herrn gewonener, am Ende in Seine Arme hinein laufen wird. Unser Zug mit der Horde ging mehrentheils immer am Don hinunter und wir kamen fast Rostow gegen über, welches auf jener Seite liegt. Wenn wir noch einen Tag weiter gezogen wären, hätten wir, wie uns die Calmuken sagten, die Caucasischen Gebürge sehen können. Vom schwarzen Meere wären wir eben auch nicht mehr weit. In Erlernnung der Calmuckischen Sprache glauben wir jezt über das schwerste weg zu seyn. Wir bemühen uns nun von ihren Schrifften zu krigen um daraus ihre geistliche Ausdrücke zu lernen, u. sind jezo mit abschreiben eines ihrer Gesez-Bücher beschäftiget. Ihre Bücher sind alle in der Mongulischen Sprache geschrieben, und so alt, daß sie viel Calmucken selber nicht verstehen können.
: Gemein-Nachrichten 1770,2. , Herrnhut 1770, Seite 91. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:GN.A.148_Gemein-Nachrichten_1770,2.pdf/97&oldid=- (Version vom 6.10.2025)