Seite:Gott Wezels Zuchtruthe des Menschengeschlechts (Zweytes Bändchen).pdf/113

Fertig. Dieser Text wurde zweimal anhand der Quelle korrekturgelesen. Die Schreibweise folgt dem Originaltext.

nun nicht, so waschen wir unsre Hände in Unschuld, Amen!

Die fremde Schöne war in Purpur gebadet, mit Nektar getränkt, im Lethe gewaschen und mit Ambrosia gesättigt. Auf ihren Gliedern hüpften Amoretten, Sylphen, Grazien, Störche und Nachtigallen.

In ihrer Brust lag die Verklärung, die Geßnerische Schönheit, die Yoriksche Unschuld, die Liebe des Rabelais, die Sanftmuth des Sokrates, die Begeisterung des Löwenbehängten Herkules und noch andere Sächelchen.