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Nach den verschiedenen Ländern geordnet, kamen zugereist:

77 aus Frankreich,
10 aus Oesterreich,
39 aus Deutschland,
6 aus der Schweiz,
9 aus England,
1 aus Amerika.

Es wohnten im Heim über 3 Monate: 3 Damen,
"er 2 Mo"nate 3 "
"er 1 Mo"nate 1 "
noch kürzere Zeit: 115 "

Der evangelischen Kirche gehörten 119, der katholischen 20 an, 3 waren Israelitinnen.

So erfreulich diese Zahlen sind, so wenig ist es doch das eigentliche Ziel unseres Strebens, sie in möglichster Höhe aufweisen zu können. Solange wir den vielen einsamen oder unerfahrenen, stellensuchenden oder ermüdeten Lehrerinnen ein Heim bieten können, wo sie in harmonischem Kreise sich wohl fühlen und für Leib und Seele wohl gesorgt ist, wo sie in ihrem beruflichen Streben Rat und Förderung finden, solange ist unser Zweck erfüllt und unsere Mühe belohnt. Auch in dieser Hinsicht ist das vergangene Jahr reich an Erfolg. Wir verdanken ihn vor allen Dingen dem vereinten Streben von Schwester Adele v. Verschuer und ihrer Gehülfin, Fräulein Vaupel, die dem Hauswesen mit Aufbietung all ihrer Kräfte treulich dienten.

Die stiftungsmäßigen wöchentlichen Bibelstunden wurden auch in diesem Jahre abwechselnd von den beiden deutschen Pastoren gehalten.

Mißgünstigen Ausstreuungen über unser Werk wirksam entgegen zu treten, hielten wir es für geboten, die Kenntniß von seinen Einrichtungen und seinem Betrieb möglichst bekannt zu machen. In vielen Tageszeitungen, Wochen- und Fachschriften erschienen teils durch dankbare Lehrerinnen ohne unser Zuthun, teils auf unsere Bitte hin Artikel, die geeignet waren, alle Vorurteile zu zerstören. Auch hier sei nochmals darauf hingewiesen, daß das Heim für Lehrerinnen von dem für Mädchen in seinem Betrieb völlig getrennt ist und daß wir in dem ersteren die gleichen Aufnahmebedingungen haben wie die großen Lehrerinnenvereine Deutschlands.