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Und wo bleiben die Statuten,
Die man uns schon längst versprach?
Möchte man doch fast vermuthen,
Daß auch sie geholt der „Krach“.
Eins nur bleibt mir beim Vereine,
Drauf bau’ ich mit Zuversicht,
Daß ich „meinem Antheilscheine“
Schenke „Antheilnahme“ nicht.

Wenn der „Anbau“ ist vollendet
Und das neue Deckenlicht
Helligkeit von oben spendet,
Wird auch heller mein Gesicht.
Dann mit riesengroßen Bildern
Gentz’lich[1] füllt der Saal sich an,
Die man staunend seh’n und schildern,
Aber nicht „verloosen“ kann. –

 △.




Druck von J. C. F. Pickenhahn u. Sohn.

  1. Druckfehler. Der Setzer.
Empfohlene Zitierweise:
: Klage-Lied eines Kunsthüttlers. , Chemnitz 1880, Seite 2. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Klagelied_eines_Kunsth%C3%BCttlers.pdf/2&oldid=- (Version vom 4.3.2026)