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Las Posas auf Cuba.




Wir haben unseren Lesern versprochen[1], sie auf „das Schlachtfeld von Las Posas“ zu führen, wo der Flibustierzug des cubanischen Agitators Narciso Lopez den ersten Kampf mit der spanischen Kolonial-Militärmacht auf Cuba bestand. Las Posas ist ein unbedeutender Ort zwischen Matanzas und Havannah, über welchen Nichts zu berichten ist, und Cuba selbst steht noch unter der alten vorzugsweise ausbeutenden Kolonialdespotie Spaniens, die mit derselben Beharrlichkeit an ihrem eigenen Untergang arbeitet, mit welcher die begehrenden Blicke der Nordamerikaner auf die schöne, reiche und merkantilisch wie strategisch höchst wichtig gelegene Insel gerichtet sind, über deren Zukunft jedoch auch die europäischen Seemächte im eigenen Interesse wachen. Unser Bild weist uns deshalb vor der Hand nur an, dem Leben, dem Zug und dem Ende des Lopez eine gedrängte Darstellung zu widmen.

Es ist ein tragisches Lebensbild, das in den hervorragendsten Scenen an uns vorüberziehen soll, das Bild eines in blutiger Schule groß gezogenen Helden und Staatsmanns, dessen Wirken nie frei werden konnte von dem schwarzen Hintergrunde des Schicksals unglücklicher Völker, und das im Kampfe gegen dasselbe seinen Abgrund fand. Das Tragische des letzten Ganges dieses Mannes wird weder gehoben, noch niedergedrückt durch die Thatsache, daß das Volk, für das er kämpfte, ihn nicht nur preis gab, sondern selbst in den Abgrund warf: ein Volk, dessen einer Theil vor Despotie und Hierarchie, vor den angedrohten Leibes- und Höllenstrafen erzitternd, nur aus Furcht vor der doppelten Peitsche duldet oder handelt, und dessen anderer Theil vor dem Gefolge der Freiheit erbebte, weil der Gott ihres Hausaltars, der Mammon im Kasten, und die von ihm gewährleistete Lotterlebensversicherung