Sommergeschichten und Lieder


[I]
Sommer-Geschichten
und
Lieder
von
Theodor Storm.







Berlin.
Verlag von Alexander Duncker,
Königl. Hofbuchhändler.
1851.


[III]
Constanze


gewidmet.


[V] Sommergeschichten habe ich auf den Titel geschrieben; um das Wesen dieser Geschichten zu bezeichnen, hätte ich „Situationen“ schreiben müssen. Lieber aber als eine Classification, habe ich ihnen einen Namen mitgeben wollen; und, weil sie Dir gewidmet sind, so heißen sie „Sommergeschichten“, nach der schönen, an unserer Küste nur zu kurzen Zeit des Jahres, die Du, wenn sie fern ist, so sehr ersehnst, wenn sie da ist, so voll zu genießen weißt; - die Dir, was immer [VI] unter den Menschen geschehen möge, auch dieses Jahr, und, wolle Gott! noch viele Jahre Deine geliebten Rosen bringen wird!

Husum, den 5. Mai 1850
Th. St.     
[VII]
Inhalt.
Seite.
Als Prolog. Octoberlied 1
Im Saal 3
Abseits 14
Tannkönig* 16
Sturmnacht 20
Weihnachtslied 23
Der kleine Häwelmann 24
Von Katzen 31
Gesegnete Mahlzeit 33
Eine Frühlingsnacht 34
Käuzlein* 36
Loose 37
Weiße Rosen 38
Waldweg 41
Die Herrgottskinder* 43
Mai 44
Immensee 45
Dämmerstunde* 96

[VIII]

Seite.
Abends 97
Wohl fühl ich, wie das Leben rinnt 98
Du willst es nicht in Worten sagen 100
Die Zeit ist hin 102
Du schläfst 103
Mondlicht 104
Weihnachtsabend 105
Einer Todten 108
Eine Fremde 110
Jugendliebe 111
Posthuma 112
Damendienst* 118
Lehrsatz 119
Ständchen 120
Die Kleine 122
Bettlerliebe 123
O süßes Nichtsthun 124
Wer je gelebt in Liebesarmen 125
Schließe mir die Augen beide 126
Sprich, bist du stark 127
Morgens 128
Zur Nacht 129
Marthe und ihre Uhr 130
Schneewittchen 141

[16] Die mit einem * bezeichneten Gedichte sind abgedruckt aus dem Liederbuch dreier Freunde, Theod. Mommsen, Theodor Storm, Tycho Mommsen; erschienen in der Schwers’schen Buchhandlung zu Kiel, 1843.