Die Relation ist trivialerweise reflexiv, da die Addition in
kommutativ ist. Auch die Symmetrie ist direkt klar. Zur Transitivität sei
-
d.h.
-
Damit ist insgesamt
-
Hier können wir beidseitig
abziehen und erhalten
, was
bedeutet.
Wir definieren nun die Addition durch
-
Wir müssen zeigen, dass diese Addition wohldefiniert ist. Sei
dazu
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und
-
Wir müssen zeigen, dass
-
ist. Dies folgt aber aus
-

Wenn die hintere Komponente beidesmal
ist, so wird in der ersten Komponente einfach wie in
addiert. Die Verknüpfung ist assoziativ, da die komponentenweise Addition auf der Produktmenge assoziativ ist und sich dies auf die Verknüpfung auf den Äquivalenzklassen überträgt. Daraus folgt auch sofort, dass
das neutrale Element ist. Die Kommutativität der Verknüpfung ist ebenfalls klar. Zu einem Element
ist
-
das inverse Element. Es ist ja
-
wobei die letzte Gleichung sich direkt aus der Definition der
Relation

ergibt.