Wenn es einen Vektor
derart gibt, dass die Vektoren
eine Basis bilden, so wird
bezüglich dieser Basis durch eine Matrix der Form
-
beschrieben. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn es keinen nichttrivialen
-invarianten Untervektorraum gibt. In diesem Fall kann man jeden Vektor
nehmen.
Wir können also davon ausgehen, dass zu jedem Vektor
die sukzessiven Bildvektoren
in einem höchstens dreidimensionalen invarianten Untervektorraum liegen.
Betrachten wir den Fall, dass es einen eindimensionalen invarianten Untervektorraum gibt, also einen Eigenvektor
, mit Eigenwert
. Das charakteristische Polynom sei
-

mit
-

Nach
Fakt
gibt es eine direkte Summenzerlegung
-

in
-invariante Untervektorräume, wobei
der
Hauptraum
zu
ist. Je nach der Dimension dieses Hauptraumes ist die beschreibende Matrix gleich einer Blockmatrix
-
Im ersten Fall kann man in der
-Blockmatrix vier Nullen erreichen.
Es gebe also keinen Eigenwert.
Wenn es einen dreidimensionalen
-invarianten Untervektorraum gibt, so hat eine beschreibende Matrix, die eine Basis dieses Raumes verwendet, die Form
-
Doch dann zeigt das charakteristische Polynom, dass
ein Eigenwert ist, was wir schon behandelt haben.
Wenn es einen zweidimensionalen
-invarianten Untervektorraum
gibt, so betrachten wir ein
.
Dann erzeugt
ebenfalls einen zweidimensionalen
-invarianter Untervektorraum
. Bei
würde es wieder einen eindimensionalen invarianten Untervektorraum geben, also einen Eigenwert.
Daher ist
und damit
-

Bezüglich Basen für diese Untervektorräume wird
durch die Blockmatrix
-
beschrieben. In den beiden Zweierblöcken kann man jeweils noch eine Null erreichen.