Wir setzen die beiden Ringe zueinander in Bezug, indem wir zeigen, dass beide Ringe isomorph zu
sind
(daher sind sie auch Körper).
Das definierende Polynom zu
schreiben wir als
-

Das Element
(die Restklasse von
in
sei
)
besitzt also die Eigenschaft, dass sein Quadrat gleich
ist, und dies bedeutet, dass das Quadrat von
gleich
ist
(d.h. dass
in
die Rolle von
spielt).
Das definierende Polynom zu
schreiben wir als
-

Das Element
besitzt also die Eigenschaft, dass sein Quadrat gleich
ist, und dies bedeutet, dass das Quadrat von
gleich
ist.
Mit dem Ansatz, dass sich die beiden Elemente, deren Quadrat gleich
ist, entsprechen sollten, gelangt man
zur Korrespondenz

Deshalb gehen wir vom Einsetzungshomomorphismus
-
aus. Dieser ist surjektiv, da
getroffen wird. Der Kern muss aufgrund der bisherigen Überlegungen gleich
sein. Dies kann man auch direkt aus

ablesen und daraus, dass dies ein irreduzibles Polynom ist. Der Isomorphissatz ergibt die Isomorphie
-
![{\displaystyle {}K=\mathbb {R} [X]/{\left(X^{2}+3X+5\right)}\cong \mathbb {R} [Y]/{\left(Y^{2}+4Y+7\right)}=L\,}](../../../../_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/04cf74a726c522efcba65715c7bf0ca9bfaf4a65.svg)