Beweis
In Charakteristik
ist dies
. Die Charakteristik
sei also ungerade. Wir gehen vom
Restklassenkörper
aus. Nach
Fakt
gibt es darin ein Element
,
das kein Quadrat ist. Das Polynom
ist nach
Fakt
irreduzibel,
da es keine Nullstelle besitzt. Daher ist
-
![{\displaystyle {}K=\mathbb {Z} /(p)[X]/{\left(X^{2}-a\right)}\,}](../../../_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/68ea936398b2ff540df090511386827bfa6ae705.svg)
ein Körper nach
Fakt.
Dieser besitzt
viele Elemente.
Zum Nachweis der Eindeutigkeit sei
ein Körper mit
vielen Elementen. Er enthält den
Primkörper
und daher liegt eine
quadratische Körpererweiterung
vor. Nach
Fakt
(in Charakteristik
muss man etwas anders argumentieren)
ist
-
![{\displaystyle {}L\cong \mathbb {Z} /(p)[X]/{\left(X^{2}-a\right)}\,}](../../../_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/d00dbe33bbb15b7dcec96a002ffd51006ff072aa.svg)
mit
irreduzibel, also
kein Quadrat in
. Der Körper kann also auf die eingangs beschriebene Form gebracht werden. Es sei nun
und
mit
,
die keine Quadrate seien. Nach
Aufgabe
ist
ein Quadrat in
, sagen wir
bzw.
.
Wir betrachten den
Einsetzungshomomorphismus
-
Dieser ist surjektiv wegen
.
Ferner ist
-

Also gehört
zum Kern und wegen der Irreduzibilität ist der Kern gleich
. Nach
Fakt
erhalten wir eine Isomorphie
-
![{\displaystyle {}\mathbb {Z} /(p)[X]/{\left(X^{2}-a\right)}\cong \mathbb {Z} /(p)[Y]/{\left(Y^{2}-b\right)}\,.}](../../../_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/57c380b4d2e61ec652b0beab84cc2d431ce88078.svg)