Behördendeutsch

Behördendeutsch (Deutsch)

Substantiv, n

Singular Plural
Nominativ das Behördendeutsch
—
Genitiv des Behördendeutschs
—
Dativ dem Behördendeutsch
—
Akkusativ das Behördendeutsch
—

Worttrennung:

Be·hör·den·deutsch, kein Plural

Aussprache:

IPA: [bəˈhøːɐ̯dn̩ˌdɔɪ̯t͡ʃ]
Hörbeispiele:  Behördendeutsch (Info)

Bedeutungen:

[1] Amtssprache deutscher Behörden

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Behörde und Deutsch sowie dem Fugenelement -n

Sinnverwandte Wörter:

[1] Amtsdeutsch, Amtsstil, Beamtendeutsch, Behördensprache, Juristendeutsch, Papierdeutsch

Oberbegriffe:

[1] Deutsch

Beispiele:

[1] „Das Behördendeutsch ist in vielen Fällen der Trendsetter für die Alltagssprache geworden.“[1]
[1] „Der Papierkram langweilte Kuckuck entsetzlich, sowohl das Behördendeutsch als auch die Poesie und Sprache der eingereichten Drehbücher entrüsteten ihn, sie kränkten ihn geradezu, so dass er selbst während seiner Dienststunden sich stattdessen mit den Dramen von John Webster und seinem Essay über diesen Dramatiker beschäftigte.“[2]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Behördendeutsch“
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Behördendeutsch“
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Behördendeutsch“
[*] Duden online „Behördendeutsch“

Quellen:

  1. ↑ Sigrid Born: Firlefanz oder Avantgarde - der Trend zur harmlosen Vorsilbe. In: Konturen. Magazin für Sprache, Literatur und Landschaft. Nummer Heft 2, 1992, Seite 40.
  2. ↑ Christoph Hein: Das Narrenschiff. Roman. 7. Auflage. Suhrkamp, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-43226-6, Seite 223. 1. Auflage 2025.