Fehlerhaftigkeit
Fehlerhaftigkeit (Deutsch)
Substantiv, f
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Fehlerhaftigkeit | die Fehlerhaftigkeiten |
| Genitiv | der Fehlerhaftigkeit | der Fehlerhaftigkeiten |
| Dativ | der Fehlerhaftigkeit | den Fehlerhaftigkeiten |
| Akkusativ | die Fehlerhaftigkeit | die Fehlerhaftigkeiten |
Worttrennung:
- Feh·ler·haf·tig·keit, Plural: Feh·ler·haf·tig·kei·ten
Aussprache:
- IPA: [ˈfeːlɐhaftɪçkaɪ̯t], [ˈfeːlɐhaftɪkkaɪ̯t]
- Hörbeispiele: Fehlerhaftigkeit (Info)
Bedeutungen:
- [1] Eigenschaft oder Zustand, gewisse Mängel oder Schwächen zu haben, also fehlerhaft zu sein
- [2] etwas, das [1] aufweist
Herkunft:
- Ableitung des Adjektivs fehlerhaft zum Substantiv mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -igkeit
Sinnverwandte Wörter:
- [1, 2] Mangelhaftigkeit, Ungenauigkeit, Unreinheit, Unvollständigkeit, Unvollkommenheit, Verkehrtheit
Gegenwörter:
Beispiele:
- [1] „Am Donnerstag haben Sie gesagt, dass Sie das Gesetz wegen seiner Fehlerhaftigkeit nicht unterschreiben werden.“[1]
- [1] „Diese hohe Fehlerhaftigkeit bei Hartz-IV schaffe Rechtsunsicherheit, sagte De Felice.“[2]
- [1] „Das bedeutet, dass er an dieser Front auch nicht zu überzeugen wäre, wenn ihm eine Kommission der besten Weltökonomen die Fehlerhaftigkeit seiner Vorstellungen nachweisen würde.“[3]
- [1] „Vergessen wir dabei nicht, dass Japan immerhin über zehn Jahre benötigte, um sich der Fehlerhaftigkeit seiner eigenen Politik bewusst zu werden.“[4]
- [1] „Hinter diesen Ratschlägen steckt eine Portion Optimismus: Wir vertrauen auf die Lernfähigkeit, wir glauben, dass der Mensch seine Fehlerhaftigkeit überwinden kann.“[5]
- [2] „Grobe Fahrlässigkeit ist eine Fehlerhaftigkeit, die alle Gesunden vermeiden können, wenn sie darum wissen.“[6]
- [2] „Fehlerhaftigkeiten müssen transparent gemacht werden, damit der Grad der potenziellen Realitätsverzerrung immer bewusst bleibt.“[7]
- [2] „Ich gehe sogar so weit, bewusst Fehlerhaftigkeiten zu begehen, wobei ich, wenn ich mir neun Gutpunkte in Gedanken angerechnet habe, mich durch eine harmlose Zügellosigkeit belohne.“[8]
- [2] „Im Mittelalter, sagte Wilmar, war man wenig geneigt, Fehlerhaftigkeiten zu bemänteln, zumal die eines Gegners.“[9]
- [2] „Fehlerhaftigkeiten, die in so gut wie jedem Monochromator auftreten, führen dazu, daß geringere Bandbreiten als die theoretisch berechneten erforderlich sind, um die gewünschte Auflösung zu erzielen.“[10]
Übersetzungen
[1] Eigenschaft/Zustand, gewisse Mängel oder Schwächen zu haben, also fehlerhaft zu sein
|
[2] etwas, das [1] aufweist
Referenzen und weiterführende Informationen:
- [*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Fehlerhaftigkeit“
- [*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Fehlerhaftigkeit“
- [*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Fehlerhaftigkeit“
- [1] Duden online „Fehlerhaftigkeit“
- [*] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Fehlerhaftigkeit“
Quellen:
- ↑ „Wir sind doch keine Eunuchen“. In: FAZ.NET. 8. Juni 2008 (URL, abgerufen am 22. Juli 2021).
- ↑ Rainer Hein: Hartz-IV-Klagen nehmen kein Ende. In: FAZ.NET. 23. März 2011 (URL, abgerufen am 22. Juli 2021).
- ↑ Winand Von Petersdorff: Ein unbelehrbarer alter Herr. In: FAZ.NET. 6. Juli 2018 (URL, abgerufen am 22. Juli 2021).
- ↑ William Pesek Jr: Fed oder BoJ - Wer hat mehr Schuld an der Misere?. In: FAZ.NET. 4. September 2002 (URL, abgerufen am 22. Juli 2021).
- ↑ Patrick Bernau: So dumm sind wir nun auch wieder nicht. In: FAZ.NET. 23. April 2013 (URL, abgerufen am 22. Juli 2021).
- ↑ Ewald Ritschl: Mein rätselhaftes Kind. Styriabooks, 2016, ISBN 978-3-9904043-2-4, Seite 208 (Zitiert nach Google Books)
- ↑ Sarah Spiekermann: Digitale Ethik. Droemer eBook, 2019, ISBN 978-3-426-45035-2, Seite 92 (Zitiert nach Google Books)
- ↑ Wolfgang Rüdell: Lauter Liebesgeschichten. BoD – Books on Demand, 2008, ISBN 978-3-8334-7407-1, Seite 74 (Zitiert nach Google Books)
- ↑ Ludwig Ettmüller: Herbstabende und Winternächte, Gespräche über deutsche Dichtungen und Dichter. BoD – Books on Demand, 2025, ISBN 978-3-566-02913-5, Seite 249 (Zitiert nach Google Books)
- ↑ Douglas A. Skoog, James J. Leary: Instrumentelle Analytik. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-662-07916-4, Seite 107 (Zitiert nach Google Books)