L’vov
L’vov (Deutsch)
Substantiv, n, Toponym
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | (das) L’vov | — |
| Genitiv | (des L’vov) (des L’vovs) L’vovs |
— |
| Dativ | (dem) L’vov | — |
| Akkusativ | (das) L’vov | — |
Anmerkung zum Artikelgebrauch:
- Der Artikel wird gebraucht, wenn „L’vov“ in einer bestimmten Qualität, zu einem bestimmten Zeitpunkt oder Zeitabschnitt als Subjekt oder Objekt im Satz steht. Ansonsten, also normalerweise, wird kein Artikel verwendet.
Worttrennung:
- L’vov, kein Plural
Aussprache:
- IPA: [lvɔf]
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
- [1] veraltend selten: Großstadt und Oberzentrum der westlichen Ukraine, Hauptort und Verwaltungssitz der Oblast Lwow sowie historische Hauptstadt von Galizien
Herkunft:
- transliterierte Entlehnung des russischen Львов (Lʹvov☆) → ru
Beispiele:
- [1] „Der gemischte Chor Mriya aus L’vov bezauberte in der Weiler Kirche St. Peter und Paul mit einem äußerst vielfältigen Programm.“[1]
- [1] „Sie zählte mehr als 100.000 jüdische Einwohner, die heute ukrainische Stadt L’vov. Doch sie wurden vertrieben, ihre Häuser geplündert, ihre Synagogen dem Erdboden gleich gemacht. Unzählbar viele Menschenleben wurden ausgelöscht, zurück blieben kulturelle Schätze – nicht minder bedroht durch sowjetische und deutsche Machthaber. Dennoch gelang es in L’vov bedeutende Judaica-Sammlungen aufzubauen, rund 300 Objekte aus diesen werden in Kittsee präsentiert.“[2]
- [1] „Drei Jahre lang, von 1942 bis zur Befreiung durch amerikanische Soldaten, war die heute 82-jährige Ukrainerin Ekaterina Petrovna Podsuhina aus L’vov Zwangsarbeiterin bei Diehl.“[3]
Wortbildungen:
- L’vover
- Bewohnernamen (Oikistonyme): L’vover m / L’voverin f
Alle weiteren Informationen zu diesem Begriff befinden sich im Eintrag „Lwiw“.
Ergänzungen sollten daher auch nur dort vorgenommen werden.
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Referenzen und weiterführende Informationen:
Quellen: