Leichenbeschauer

Leichenbeschauer (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural
Nominativ der Leichenbeschauer die Leichenbeschauer
Genitiv des Leichenbeschauers der Leichenbeschauer
Dativ dem Leichenbeschauer den Leichenbeschauern
Akkusativ den Leichenbeschauer die Leichenbeschauer

Worttrennung:

Lei·chen·be·schau·er, Plural: Lei·chen·be·schau·er

Aussprache:

IPA: [ˈlaɪ̯çn̩bəˌʃaʊ̯ɐ]
Hörbeispiele:  Leichenbeschauer (Info)

Bedeutungen:

[1] Person, die eine Leichenschau vornimmt

Herkunft:

Determinativkompositum aus Leiche und Beschauer mit dem Fugenelement -n

Weibliche Wortformen:

[1] Leichenbeschauerin

Beispiele:

[1] „Er ist Bader, Meßner und Leichenbeschauer — eine Fülle der Gesichte!“[1]
[1] „Im Büro des ärztlichen Leichenbeschauers jeder größeren Stadt ist man sich bewußt, daß viele mutmaßliche Fälle von Kindestötung nie vor Gericht kommen.“[2]
[1] „Um sich erkenntlich zu zeigen, schickte dieser Hals über Kopf zwei Beamte und etliche Leichenbeschauer zur Besichtigung.“[3]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Leichenbeschauer“
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Leichenbeschauer“
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Leichenbeschauer“
[1] Duden online „Leichenbeschauer“
[1] Großes Wörterbuch der deutschen Sprache „Leichenbeschauer“ auf wissen.de
[*] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Leichenbeschauer“

Quellen:

  1. ↑ Wikisource-Quellentext „Georg Queri: Die Schnurren des Rochus Mang“
  2. ↑ Joyce Egginton: Es geschah nebenan. Die unfassbare Geschichte einer Mutter. 12. Auflage. Heyne Verlag, München 1996, ISBN 345307582X, Seite 415
  3. ↑ Djin Ping Meh. Schlehenblüten in goldener Vase. Band 2, Ullstein, Berlin/Frankfurt am Main 1987 (übersetzt von Otto und Artur Kibat), ISBN 3-549-06673-2, Seite 107. Chinesisches Original 1755.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Leichenbestatter