Narrenzoll
Narrenzoll (Deutsch)
Substantiv, m
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Narrenzoll | die Narrenzölle |
| Genitiv | des Narrenzolls des Narrenzolles |
der Narrenzölle |
| Dativ | dem Narrenzoll dem Narrenzolle |
den Narrenzöllen |
| Akkusativ | den Narrenzoll | die Narrenzölle |
Worttrennung:
- Nar·ren·zoll, Plural: Nar·ren·zöl·le
Aussprache:
- IPA: [ˈnaʁənˌt͡sɔl]
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
- [1] Karneval, Fasching, Fastnacht, regional: meist an Faschingsdienstag durch Kinder ausgeführter Schabernack mithilfe einer von Holzlatten oder Seilen abgesperrten Straße, um Autofahrer zur Abgabe von Süßigkeiten oder Münzgeld zu bewegen
Herkunft:
- Determinativkompositum aus den Substantiven Narr und Zoll sowie dem Fugenelement -en
Synonyme:
- [1] Faschingszoll
Beispiele:
- [1] „Kurz vor dem Ziel muss er noch Narrenzoll an die plärrenden Nachbarskinder zahlen.“[1]
- [1] „Von Altweiber bis Rosenmontag wird in vielen Stadtteilen, bevorzugt in Wohnsiedlungen, der sogenannte Narrenzoll kassiert.“[2]
Übersetzungen
[1] an Fasching durch Kinder ausgeführter Schabernack in Form eines Autozolls
Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Faschingszoll“ (dort auch „Narrenzoll“)
- [*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Narrenzoll“ (Kernkorpusbelege)
- [*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Narrenzoll“
Quellen:
- ↑ Narrenfreie Zone? In: NRZ. FUNKE Medien NRW GmbH, 20. Februar 2009, abgerufen am 7. April 2026 (HTTPS).
- ↑ Kinder kriegen ihren Narrenzoll. In: Westdeutsche Zeitung. Westdeutsche Zeitung GmbH & Co. KG, 28. Februar 2019, abgerufen am 7. April 2026 (HTTPS).