Rohheit

Rohheit (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Rohheit die Rohheiten
Genitiv der Rohheit der Rohheiten
Dativ der Rohheit den Rohheiten
Akkusativ die Rohheit die Rohheiten

Nicht mehr gültige Schreibweisen:

Roheit

Worttrennung:

Roh·heit, Plural: Roh·hei·ten

Aussprache:

IPA: [ˈʁoːhaɪ̯t]
Hörbeispiele:  Rohheit (Info)
Reime: -oːhaɪ̯t

Bedeutungen:

[1] kein Plural: Eigenschaft, grob und gewalttätig zu sein
[2] grobes Verhalten, grobe und gefühllose Handlung

Herkunft:

Derivation (Ableitung) zum Adjektiv roh mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -heit

Synonyme:

[1, 2] Brutalität, Gewalttätigkeit

Beispiele:

[1] „Ihre Rohheit, ihre obszöne Lasterhaftigkeit formte den Knaben ebenso wie die naturalistische Auffassung der Dorfmädchen von Liebesdingen.“[1]
[2] „Es wirkte ein System, das sich die Rohheit der Zeit zunutze machte.“[2]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Rohheit“
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Rohheit“
[1, 2] The Free Dictionary „Rohheit“
[1, 2] Duden online „Rohheit“

Quellen:

  1. ↑ Otto Flake: Marquis de Sade. Mit einem Anhang über Rétif de la Bretonne. Mit zwei Nekrologen auf Otto Flake von Rolf Hochhuth. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1966, Seite 136. Zuerst 1930.
  2. ↑ Peter Glotz: Die Vertreibung. Böhmen als Lehrstück. Ullstein, München 2003, ISBN 3-550-07574-X, Seite 193.