Schafstall

Schafstall (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural
Nominativ der Schafstall die Schafställe
Genitiv des Schafstalls
des Schafstalles
der Schafställe
Dativ dem Schafstall
dem Schafstalle
den Schafställen
Akkusativ den Schafstall die Schafställe

Nebenformen:

Schafsstall

Worttrennung:

Schaf·stall, Plural: Schaf·stäl·le

Aussprache:

IPA: [ˈʃaːfˌʃtal]
Hörbeispiele:  Schafstall (Info)

Bedeutungen:

[1] Gebäude, das der Unterbringung von Schafen dient

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Schaf und Stall

Oberbegriffe:

[1] Stall

Beispiele:

[1] Die Schafe verkrochen sich im Schafstall.
[1] „Unweit des Hauses standen Schafställe, aber die eingezäunte Fläche stand leer.“[1]
[1] „Es kam gar nicht so selten vor, dass ich im Winter nur in den Schafstall gegangen bin, um ihnen beim Wiederkäuen und Stöhnen zuzuhören und dem Rütteln des Windes am Wellblech.“[2]
[1] „Andererseits könne er sich nicht erinnern, dass es im November und Dezember jemals so viel Regen gegeben habe, es habe wochenlang ununterbrochen geschüttet, der Fluss sei über die Ufer getreten und habe die Schafställe überflutet.“[3]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Schafstall
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schafstall
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSchafstall
[1] The Free Dictionary „Schafstall

Quellen:

  1. Eva Björg Ægisdóttir: Verschwiegen. Ein Island-Krimi. 1. Auflage. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2024 (übersetzt von Freyja Melsted), ISBN 978-3-462-00663-6, Seite 223. Isländisch 2018.
  2. Jón Kalman Stefánsson: Dein Fortsein ist Finsternis. Roman. Piper, München 2024 (übersetzt von Karl-Ludwig Wetzig), ISBN 978-3-492-32059-7, Seite 136. Isländisch 2020.
  3. Auđur Ava Ólafsdóttir: Eden. Roman. 3. Auflage. Insel, Berlin 2026 (übersetzt von Tina Flecken), ISBN 978-3-458-64543-6, Seite 67. 1. Auflage 2025; Isländisches Original Reykjavík 2022.