Sowjetarmee

Sowjetarmee (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Sowjetarmee die Sowjetarmeen
Genitiv der Sowjetarmee der Sowjetarmeen
Dativ der Sowjetarmee den Sowjetarmeen
Akkusativ die Sowjetarmee die Sowjetarmeen

Worttrennung:

So·w·jet·ar·mee, Plural: So·w·jet·ar·me·en

Aussprache:

IPA: [zɔˈvjɛtʔaʁˌmeː], [ˈzɔvjɛtʔaʁˌmeː]
Hörbeispiele:  Sowjetarmee (Info)

Bedeutungen:

[1] Armee der Sowjetunion

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Sowjet „Rat“ und Armee

Sinnverwandte Wörter:

[1] Rote Armee

Oberbegriffe:

[1] Armee

Beispiele:

[1] „Seit Stalingrad hatte sich das Blatt gewendet, und die Sowjetarmee kam immer näher in den Westen.“[1]
[1] „Nach dem Sieg über die Sowjetarmee in Afghanistan suchten sich die eigens dafür ausgebildeten Dschihadis und ihre Mentoren neue Betätigungsfelder: zu Beginn der 1990er Jahre vornehmlich in Kaschmir.“[2]
[1] „Gegen zehn Uhr hörte man das sich nähernde Geräusch von schweren Ketten, vier T-34-Panzer der Sowjetarmee rollten auf der breiten Allee heran, fuhren auf das Brandenburger Tor zu, drei der Panzer wendeten, wobei die Gleisketten hörbar den Straßenbelag schrammten, und blieben stehen, nur einer der Panzer hatte einen drehbaren Geschützturm auf den Grenzübergang gerichtet.“[3]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Sowjetarmee
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Sowjetarmee
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSowjetarmee
[*] The Free Dictionary „Sowjetarmee
[1] Duden online „Sowjetarmee

Quellen:

  1. Cornelia Schmalz-Jacobsen: Russensommer. Meine Erinnerungen an die Befreiung vom NS-Regime. C. Bertelsmann, München 2016, ISBN 978-3-570-10311-1, Seite 45.
  2. Katja Mielke/Conrad Schetter: Pakistan: Land der Extreme. 1. Auflage. C.H.Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-65295-0, Seite 177.
  3. Christoph Hein: Das Narrenschiff. Roman. 7. Auflage. Suhrkamp, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-43226-6, Seite 183. 1. Auflage 2025.