Staatsfeind

Staatsfeind (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural
Nominativ der Staatsfeind die Staatsfeinde
Genitiv des Staatsfeinds
des Staatsfeindes
der Staatsfeinde
Dativ dem Staatsfeind
dem Staatsfeinde
den Staatsfeinden
Akkusativ den Staatsfeind die Staatsfeinde

Worttrennung:

Staats·feind, Plural: Staats·fein·de

Aussprache:

IPA: [ˈʃtaːt͡sˌfaɪ̯nt]
Hörbeispiele:  Staatsfeind (Info)

Bedeutungen:

[1] Person, die gegen die staatliche Ordnung handelt

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus den Substantiven Staat und Feind sowie dem Fugenelement -s

Synonyme:

[1] Staatsgegner

Gegenwörter:

[1] Etatist

Weibliche Wortformen:

[1] Staatsfeindin

Unterbegriffe:

[1] Anarchist, Aufrührer, Extremist, Landesverräter, Rebell, Saboteur, Staatsverräter, Subversiver, Terrorist, Umstürzler

Beispiele:

[1] Der Dichter wurde als Staatsfeind betrachtet.
[1] „Sie verstand nicht, was er mit den Worten Konterrevolution und Diversanten meinte, und begriff nur, dass in Polen und in Ungarn Staatsfeinde und Banditen ein gefährliches Unwesen auf den Straßen trieben und von der Polizei und der Armee daran gehindert werden mussten, das Aufbauwerk der Patrioten und Pioniere zu zerstören.“[1]

Redewendungen:

Staatsfeind Nr. 1

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] zum Staatsfeind erklären

Wortbildungen:

staatsfeindlich

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Staatsfeind
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Staatsfeind
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Staatsfeind
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalStaatsfeind
[1] The Free Dictionary „Staatsfeind
[1] Duden online „Staatsfeind
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Staatsfeind

Quellen:

  1. Christoph Hein: Das Narrenschiff. Roman. 7. Auflage. Suhrkamp, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-43226-6, Seite 370. 1. Auflage 2025.

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Anagramme: Feindstaats