Träuble
Träuble (Deutsch)
Substantiv, n
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | das Träuble | die Träuble |
| Genitiv | des Träubles | der Träuble |
| Dativ | dem Träuble | den Träuble |
| Akkusativ | das Träuble | die Träuble |
Worttrennung:
- Träub·le, Plural: Träub·le
Aussprache:
- IPA: [ˈtʁɔɪ̯plə]
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
- [1] Botanik, schwäbisch: Frucht des Johannisbeerstrauchs
Synonyme:
- [1] norddeutsch: Ahlbeere
- [1] landschaftlich: Gichtbeere, Johannistraube
- [1] Österreich: Ribisel
- [1] Schweiz: Meertrübeli
- [1] Wissenschaftlich: Ribes la
Gegenwörter:
Oberbegriffe:
Beispiele:
- [1] Ich liebe Träuble über alles, egal, ob rote oder schwarze.
Charakteristische Wortkombinationen:
- [1] Träuble entstielen/passieren/waschen/zerdrücken/pflücken
Wortbildungen:
- [1] Träubleskuchen
Übersetzungen
[1] Frucht des Johannisbeerstrauchs
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| Dialektausdrücke: | ||
|---|---|---|
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Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Johannisbeeren“ (dort auch „Träuble“)
- [1] Großes Wörterbuch der deutschen Sprache „Johannisbeere“ auf wissen.de (dort auch „Träuble“)
- [1] Duden online „Johannisbeere“ (dort auch „Träuble“)
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Träuble“
- [*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Träuble“
Substantiv, m, f, Nachname
| Singular m | Singular f | Plural 1 | Plural 2 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Nominativ | der Träuble (Träuble) |
die Träuble (Träuble) |
die Träubles | die Träuble | ||
| Genitiv | des Träuble des Träubles Träubles |
der Träuble (Träuble) |
der Träubles | der Träuble | ||
| Dativ | dem Träuble (Träuble) |
der Träuble (Träuble) |
den Träubles | den Träuble | ||
| Akkusativ | den Träuble (Träuble) |
die Träuble (Träuble) |
die Träubles | die Träuble | ||
| siehe auch: Grammatik der deutschen Namen | ||||||
Anmerkung:
- Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
- Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Träuble“ – für männliche Einzelpersonen, die „Träuble“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein oder eine „Träuble“ für einen Angehörigen oder eine Angehörige aus der Familie „Träuble“ oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.
Worttrennung:
- Träub·le, Plural 1: Träub·les, Plural 2: Träub·le
Aussprache:
- IPA: [ˈtʁɔɪ̯plə]
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
Abkürzungen:
- [1] T.
Herkunft:
- Für den Nachnamen gibt es mehrere Deutungsmöglichkeiten, wobei bei allen ein Diminutiv mit dem Suffix ‚-le‘ und Umlaut vorliegt. Die erste Deutungsmöglichkeit geht von der Benennung nach der Wohnstätte für eine Person, die in oder bei einem Haus mit dem Namen ‚(Zur) Traube‘ wohnt, das oft ein Wirtshaus oder in Weinberglage ist. Die zweite Möglichkeit ist eine Benennung nach dem indirekten Berufsnamen für den Winzer. Die dritte Möglichkeit geht von einer Benennung nach dem Rufnamen als Patronym aus. Hier handelt es sich möglicherweise um eine Kurzform mit dem althochdeutschen Erstglied trūt → goh (‚vertraut, lieb‘) und dem Zweitglied bald → goh (‚kühn, mutig, tapfer‘) oder beraht → goh (‚hell, glänzend‘). Möglich sind dabei Rufnamen, wie etwa Trutbold oder Trutbert.[1]
Namensvarianten:
- [1] Traub, Traubel, Träubel, Treubel, Treublein
Beispiele:
- [1] Frau Träuble ist ein Genie im Verkauf.
- [1] Herr Träuble wollte uns kein Interview geben.
- [1] Die Träubles fliegen heute nach La Paz.
- [1] Der Träuble trägt nie die Schals, die die Träuble ihm strickt.
- [1] Das kann ich dir aber sagen: „Wenn die Frau Träuble kommt, geht der Herr Träuble.“
- [1] Träuble kommt und geht.
- [1] Träubles kamen, sahen und siegten.
Charakteristische Wortkombinationen:
- mit Anrede: Herr/Frau Träuble; veraltet: Fräulein Träuble
- mit Titel: Doktor/Professor/Privatdozent/Universitätsprofessor Träuble; Träuble der Ältere/der Jüngere; Träuble junior/senior; Direktor/Hofrat/Meister Träuble; Bruder/Pfarrer/Schwester Träuble
Übersetzungen
[1] deutschsprachiger Nachname, Familienname
Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands: „Träuble“
- [1] „Träuble“ bei Geogen Deutschland 3.2 Online. Bei Geogen Deutschland v4: „Träuble“
- [1] Träuble bei forebears.io
Quellen: