Verwirrtheit

Verwirrtheit (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Verwirrtheit die Verwirrtheiten
Genitiv der Verwirrtheit der Verwirrtheiten
Dativ der Verwirrtheit den Verwirrtheiten
Akkusativ die Verwirrtheit die Verwirrtheiten

Worttrennung:

Ver·wirrt·heit, Plural: Ver·wirrt·hei·ten

Aussprache:

IPA: [fɛɐ̯ˈvɪʁthaɪ̯t]
Hörbeispiele:  Verwirrtheit (Info)

Bedeutungen:

[1] meist Singular: Eigenschaft, konfus/verwirrt zu sein

Herkunft:

Derivation (Ableitung) zum Adjektiv verwirrt mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -heit

Beispiele:

[1] „Ich fühlte sogar in meiner Verwirrtheit und Torheit ein Einverständnis mit dem Toten heraus, eine Eintracht, wobei sich beide in ihrem Schweigen über mich lustig machten.“[1]
[1] „Seine Tochter Yvonne schaute regelmäßig einmal in der Woche bei den Eltern vorbei, zumeist am späten Samstagnachmittag, ließ aber die Kinder bei ihren Besuchen daheim, da sie den Kleinen die immer häufiger auftretenden Zornesausbrüche ihres Großvaters ersparen wollte, dessen Verwirrtheit und offensichtliche Bewusstseinsstörung in einem beängstigenden Maß voranschritten.“[2]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Verwirrtheit
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Verwirrtheit
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Verwirrtheit
[*] The Free Dictionary „Verwirrtheit
[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 7., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2011, ISBN 978-3-411-05507-4, Stichwort: „Verwirrtheit“.
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalVerwirrtheit

Quellen:

  1. Anna Seghers: Transit. Roman. Süddeutsche Zeitung, München 2007, ISBN 978-3-86615-524-4, Seite 163. Zuerst 1951.
  2. Christoph Hein: Das Narrenschiff. Roman. 7. Auflage. Suhrkamp, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-43226-6, Seite 354. 1. Auflage 2025.