rückwünschen

rückwünschen (Deutsch)

Verb

Person Wortform
Präsens ichwünsche rück
duwünschst rück
wünscht rück
er, sie, eswünscht rück
Präteritum ichwünschte rück
Konjunktiv II ichwünschte rück
Imperativ Singularwünsch rück!
wünsche rück!
Pluralwünscht rück!
PerfektPartizip IIHilfsverb
rückgewünscht haben
Alle weiteren Formen: Flexion:rückwünschen

Anmerkung:

Die Formen der 1. und 2. Person Singular und Plural sind in Hauptsätzen eher selten anzutreffen. Häufig werden Formulierungen bevorzugt, die den Infinitv oder unpersönliche Formen verwenden.

Anmerkung zur Konjugation:

Die konjugierte Form „du wünscht rück / du rückwünscht“ ist in Österreich zulässig, da gemäß dem Österreichischen Wörterbuch (ÖWB) bei Verben mit dem Stammauslaut …sch „auch die Endung -t (ohne vorangehendes s) korrekt“ ist (siehe im Anhang des ÖWBs unter „Konjugation der Verben (Zeitwörter)“, Punkt 1.4 „Stammauslaut“ der Punkt 1.4.4[1]). Diese Verbform wird jedoch auch im gesamten deutschen Sprachgebiet umgangssprachlich verwendet.

Worttrennung:

rück·wün·schen, Präteritum: wünsch·te rück, Partizip II: rück·ge·wünscht

Aussprache:

IPA: [ˈʁʏkˌvʏnʃn̩]
Hörbeispiele:  rückwünschen (Info)
Reime: -ʏkvʏnʃn̩

Bedeutungen:

[1] veraltet: wieder erleben/haben wollen; zurückwünschen

Herkunft:

gebildet aus der Partikel rück als Verbzusatz und dem Verb wünschen

Synonyme:

[1] zurückwünschen

Sinnverwandte Wörter:

[1] rückstreben

Beispiele:

[1] Liebe Grüße von deiner dich liebenden Eva, die dich sehnlichst rückwünscht.
[1] Ach, wie ich mich rückwünsche an den Ort meiner unbeschwerten Kindheit!

Wortbildungen:

Rückwunsch

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „rückwünschen

Quellen:

  1. ÖBV im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (Herausgeber): Österreichisches Wörterbuch. Vollständige Ausgabe mit dem amtlichen Regelwerk. Aktualisierte 44. Auflage. ÖBV, Wien 2025, ISBN 978-3-209-13686-2 (Bearbeitung: Stefan Dollinger et al.; Redaktion: Christiane M. Pabst, Magdalena Eybl-Vyhnanek), Seite 930