zapfig
zapfig (Deutsch)
Adjektiv
| Positiv | Komparativ | Superlativ | ||
|---|---|---|---|---|
| zapfig | zapfiger | am zapfigsten | ||
| Alle weiteren Formen: Flexion:zapfig | ||||
Worttrennung:
- zap·fig, Komparativ: zap·fi·ger, Superlativ: am zap·figs·ten
Aussprache:
- IPA: [ˈt͡sap͡fɪç], [ˈt͡sap͡fɪk]
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
- [1] Süddeutschland, Österreich, Schweiz, umgangssprachlich: sehr kalt
- [2] in der Form eines Zapfens
- [3] Rheinisch: von Wurzeln durchwachsen
Herkunft:
- Derivation (Ableitung) zum Stamm des Substantivs Zapfen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ig
Synonyme:
- [1] bitterkalt, eiskalt
- [2] zapfenförmig
Sinnverwandte Wörter:
- [2] zapfenartig
Beispiele:
- [1] „Es bleibt zapfig: Besonders nachts und am Morgen ist im Freistaat derzeit Vorsicht geboten. Tagsüber schafft es die Sonne gelegentlich durch Nebel und Wolken.“[1]
- [2]
- [3]
Übersetzungen
[1] sehr kalt
[2] in der Form eines Zapfens
[3] von Wurzeln durchwachsen
Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „zapfig“
- [1] Duden online „zapfig“
- [*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „zapfig“
- [2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „zapfig“
- [3] Josef Müller (Bearbeiter und Herausgeber), ab Band Ⅶ herausgegeben von Karl Meisen, Heinrich Dittmaier und Matthias Zender: Rheinisches Wörterbuch. 9 Bände. Bonn und Berlin 1928–1971, Stichwort „zapfig“.
Quellen:
- ↑ Kälte und glatte Straßen: Bayern steht ein eisiges Silvester bevor. In: sueddeutsche.de. 29. Dezember 2025, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 4. Januar 2026).