Alina Lindermuth (* 8. Dezember 1992 in Villach) ist eine österreichische Schriftstellerin.

Leben

Alina Lindermuth ging nach der Matura für einige Monate nach Indien. Danach studierte sie Südasienkunde, Betriebs- und Volkswirtschaftslehre in Wien und Singapur. Ab 2018 war sie bei Ernst & Young Parthenon als Unternehmensberaterin tätig, 2022 machte sie sich mit Creative Writing und Storytelling für Unternehmen selbständig.

Für ihre Kurzgeschichte Zum Schreien wurde sie 2010 mit dem Bachmann-Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. 2020 veröffentlichte sie ihren Debütroman Die Wahrscheinlichkeit des Zufalls im Buchverlag TEXT/RAHMEN. 2022 war sie Writer-in-Residence der one world foundation in Sri Lanka, Stipendiatin der Werkstatt für junge Literatur und Sonderpreisträgerin des Wiener Werkstattpreises, 2023 erhielt sie den Bruno-Gironcoli-Förderpreis.

Bei Kremayr & Scheriau erschien 2023 ihr zweiter Roman Fremde Federn über ein Start-up, das mit Mehlwürmern experimentiert, sowie über 24-Stunden-Pflege.

Publikationen (Auswahl)

  • 2020: Die Wahrscheinlichkeit des Zufalls, Roman, Text/Rahmen Taschen, Wien 2020, ISBN 978-3-9504773-7-5
  • 2023: Fremde Federn, Kremayr & Scheriau, Wien 2023, ISBN 978-3-218-01386-4

Auszeichnungen und Stipendien (Auswahl)

Einzelnachweise

  1. Alina Lindermuth. In: textrahmen.at. Abgerufen am 24. Juli 2023.
  2. 1 2 3 4 5 6 7 8 Alina Lindermuth. In: alinalindermuth.at. 25. Juli 2023, abgerufen am 25. Juli 2023.
  3. 1 2 3 4 Alina Lindermuth. In: kremayr-scheriau.at. Abgerufen am 24. Juli 2023.
  4. 1 2 3 4 Karin Waldner-Petutschnig: Leichter Roman über 24-Stunden-Pflege. In: Kleine Zeitung. 9. Februar 2023, abgerufen am 25. Juli 2023.
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