Österreichischer Feldzug gegen das Herzogtum Warschau 1809

Österreichischer Feldzug gegen das Herzogtum Warschau
Teil von: Fünfter Koalitionskrieg

Österreichischer Feldzug gegen das Herzogtum Warschau 1809
Datum 12. April 1809 bis 15. Juli 1809
Ort Herzogtum Warschau und Galizien
Ausgang Weitgehender Rückzug der Österreicher
Friedensschluss Friede von Schönbrunn
Folgen Gebietszuwächse des Herzogtums Warschau und Russlands
Konfliktparteien

Osterreich Kaisertum Österreich

Herzogtum Warschau Herzogtum Warschau
Russisches Kaiserreich 1721 Russland

Befehlshaber

Osterreich Kaisertum Ferdinand Karl

Herzogtum Warschau Józef Poniatowski

Truppenstärke

36.000 Soldaten im Feld und 4.000 in Festungen

12.000 Soldaten anwachsend auf 24.000, dazu zehntausende Irreguläre, 48.000 russische Soldaten

Verluste

Etwa 12–15.000 Mann, darunter etwa 1500 Tote, über 7000 Gefangene und tausende Deserteure

Etwa 3000 Mann, darunter etwa 1000 Tote, Russen ohne Kampfverluste

Der Österreichische Feldzug gegen das Herzogtum Warschau, auch Weichselfeldzug genannt, war Bestandteil des Fünften Koalitionskrieges. Er begann am 15. April 1809 mit dem Einmarsch österreichischer Truppen in das Herzogtum Warschau. Es folgte eine polnische Gegenoffensive in das österreichische Galizien bzw. Westgalizien. Ab Ende Mai besetzte Russland die östlichen Teile dieser Gebiete. Österreichs Feldzug endete mit dem Abschluss des Znaimer Waffenstillstandes Mitte Juli 1809, als seine Truppen nur noch die Gegend südlich von Krakau besetzt hielten. Am 14. Oktober 1809 beendeten Österreich und Frankreich den Krieg im Frieden von Schönbrunn.